Fincaeinsatz - Tötungsstationen  im Süden von Fuerteventura

Am Mittwoch, den 28.11.2012 fuhr das Fincateam in den Süden von Fuerteventura und konnte in der ersten Perrera sofort 6 Hunde mitnehmen. Darunter war auch eine Boxerhündin in miserablem Zustand. Unsere Nachfragen ergaben, dass ein Tierfänger sie persönlich von einer Kette genommen und in die Perrera gebracht hatte. Nach seiner Aussage war die Kette so extrem kurz, dass die Hündin nur entweder stehen oder sitzen konnte.

Umgehend sind wir mit allen 6 Tieren zum Tierarzt gefahren, die kleine, "leicht verfilzte" Hündin war völlig fertig, zudem noch tragend. Sie wurde geschoren und noch am gleichen Tag kastriert.




Sie hat alles bestens überstanden und sah genau 2 Tage später auf der Finca so aus :



Auch der Boxerhündin ging es an diesem Tag schon besser :





Nachdem bei der zuständigen Gemeinde alle Formalitäten erledigt
waren, ist das Fincamobil - ohne noch eine weitere Transportbox
frei zu haben - "nur zum Check" weiter in die zweite Perrera gerollt.

Dort ging es einem Bardinorüden extrem schlecht, er konnte
u.a. gar nicht mehr aufstehen.

Einen Zwinger weiter fanden wir eine super liebe Hündin mit einer großen Hernie (Bruch) und ganz viel Angst.
 

Gegenüber saß eine ebenso liebe Bardinohündin, alt und bereits fast ohne Zähne.

 


Gleich am nächsten morgen ist das Fincateam erneut in den Süden gefahren, hat die 3 restlichen Tiere raus geholt und beim Tierarzt vorgestellt. Der Rüde hatte neben seinen Verletzungen vermutlich auch einen Schlaganfall erlitten und musste eingeschläfert werden, aber die beiden Bardinohündinnen konnten wir mit auf die Finca nehmen, die Operation der Hernie erfolgt am Montag der kommenden Woche.

Alle Hunde werden jetzt nach und nach aufgepäppelt und können dann mit genauer Beschreibung und aktuellen Fotos auf der Vermittlungsseite unseres Partners, der "Tierhilfe Fuerteventura e.V". präsentiert werden.